| Ab 2010 soll die De-Mail eingeführt werden | ||||
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Vertrauliche Nachrichten per De-Mail verschicken soll so sicher sein, als ob man das per Brief schicken würde. Das sagt das Innenministerium auf einer Pressekonferenz. Die erste De-Mail wurde vor 3 Tagen, von Friedrichshafen nach Karlsruhe geschickt. Die De-Mail-Adressen sollen betrugssicher und identifizierbar sein.Die Bürger sollen zukünftig zwei Postfächer haben, eins für normale Angelegenheiten und eins für gesicherte vertrauliche Nachrichten. Ab nächstes Jahr soll die De-Mail bundesweit verfügbar sein. Gesetz auf dem Weg Das Kabinett hatte im Februar den Entwurf für ein Bürgerportal-Gesetz beschlossen. Auch wenn es schon im Bundesrat war, ist es noch nicht in Kraft. Die endgültige Verabschiedung steht noch aus und soll in der kommenden Legislaturperiode erfolgen. Bürger, Unternehmen und Behörden sollen künftig bei einem staatlich geprüften Anbieter ein De-Mail-Postfach eröffnen können. Dafür müssen sie sich mit offiziellen Ausweisdaten registrieren lassen. Das Bundesinnenministerium erwartet, dass die Nutzer künftig zwei elektronische Briefkästen nebeneinander haben werden: den ganz normalen für die Alltagspost und die besonders gesicherte De-Mail für offzielle Schreiben nicht nur an Behörden, sondern auch Versicherungen und Banken. Auflagen für Sicherheit und Datenschutz Das Einkaufen, der Handel und Behördengänge im Internet ist mittlerweile alltäglich. "Jede und jeder soll in die Lage versetzt werden, sich gegen unerwünschtes Mitlesen, Diebstahl wichtiger Daten, Betrug im Internet und gegen Spam besser zu schützen", erklärte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kürzlich. Angeboten werden soll die De-Mail nur von akkreditierten, staatlich geprüften Providern. Zuständig wird das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sein. Die privaten Anbieter müssen hohe Auflagen für Sicherheit und Datenschutz erfüllen und regelmäßig nachweisen. Kostenfrei wird das neue Verfahren wahrscheinlich nicht sein. Da die Provider einen zusätzlichen Sicherheitsaufwand leisten, könnte beim Versenden einer De-Mail ein elektronisches Porto fällig werden. ausführliche Quelle: heute.de |
| Aktualisiert ( Sonntag, den 01. November 2009 um 14:55 Uhr ) |



Vertrauliche Nachrichten per De-Mail verschicken soll so sicher sein, als ob man das per Brief schicken würde. Das sagt das Innenministerium auf einer Pressekonferenz. Die erste De-Mail wurde vor 3 Tagen, von Friedrichshafen nach Karlsruhe geschickt. Die De-Mail-Adressen sollen betrugssicher und identifizierbar sein.